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Wanderungen am Belchen

1. Kleine Wanderung zu den oberen Belchenhöfen

1Diesen Weg muss ich immer dann gehen, wenn ich angekommen bin. Er ist nicht so lang, aber gibt mir doch das Gefühl, mich schon ein bißchen anstrengen zu müssen. Mein Ziel sind die oberen Belchenhöfe. Die Casa Alma gehört zu den unteren Belchenhöfen und daran sieht man gleich, dass es aufwärts gehen wird. Die oberen Belchenhöfe sind von der Casa Alma aus immer zu sehen, sie liegen im Halbrund im oberen Talkessel, dort, wo im Winter die Schneegrenze am ersten Schneefalltag zu sehen ist. Über allem erhebt sich der runde Belchen, aber oberhalb der Belchenhöfe gibt es kein einziges Haus mehr in diesem  wunderschönen Tal. Es öffnet sich nach Süd-Osten, dorthin, wo man bei ganz klarem Wetter die Alpengipfel der Schweiz sehen kann. Ich wende mich also beim Verlassen des Grundstückes nach rechts Richtung Freizeitheim. Seitlich des Freizeitheimes biegt ein kleiner Fußweg recht steil nach rechts oben über eine Wiese ab. Neben einem kleinen Pferdestall muss ich manchmal einen Elektrozaun überwinden, wenn auf der Wiese evtl. Kühe stehen. Der sehr schmale Fußweg führt durch Gestrüpp ziemlich kräftig aufwärts, bis man am Ende der Wiese einen etwas breiteren Weg erreicht. Schon schaut man beim Herumdrehen auf die Freizeitheimanlage herab. Nun geht der Weg durch einen wunderschönen Buchenwald mit unzähligen Baumriesen und knorrigen, verwachsenen, bemoosten alten Bäumen. Rechterhand kann man im Herbst durch die dann kahlen Bäume die Casa Alma liegen sehen. Im Übrigen wird man sie bei den Wanderungen in diesem Talkessel eigentlich nie aus den Augen verlieren. Man folgt nun diesem gut begehbaren breiten Waldweg sanft bergauf, bis man am Ende eine Asphaltstraße erreicht. Auf dieser Straße kann man dann die gesamte Talrundung entlanglaufen und passiert dabei die oberen Belchenhöfe, die wie Perlen an einer Kette an dieser Straße aufgereiht sind. Linkerhand können wir bis zu Belchenspitze hinaufsehen, rechts fällt das Gelände steil die Wiesen hinab, wo wir am Ende die Casa Alma liegen sehen. Wir wandern die Straße entlang und lassen die oberen Belchenhöfe hinter uns, bis wir wieder 2 alte Höfe entdecken. Dort müssen wir allerdings die Straße verlassen. Ein Feldweg zweigt nach rechts ab und windet sich ein wenig entlang des oberen Hauses. Bevor wir das 2. Haus erreichen (das Haus der Familie Senn) biegen wir scharf rechts ab auf einen Wiesenweg und laufen durch das Wiesengelände direkt hinab zur Casa Alma.

2. Etwas größere Wanderung zum Panorama-Rundweg, oberhalb der oberen Belchenhöfe


Dieses Mal wandern wir gleich den Wiesenweg hinauf zur Familie Senn und zweigen auf der Straße nach links ab, Richtung obere Belchenhöfe. Wenn wir die oberen Belchenhöfe erreichen, finden wir rechterhand einen Feldweg mit einem Hinweisschild „zum Belchen“. Dies ist also auch der direkte Einstieg zur Wanderung auf die Belchenspitze. Er weg führt uns nun stetig bergauf, zwischen Wiesen zu einem etwas höher gelegenen Wäldchen. Irgendwann taucht dann ein Hinweisschild zum Panorama-Rundweg auf. Wenn wir hier weiter geradeaus gehen würden, kämen wir zum Hauptwanderweg vom „Hau“ zum Belchen. Jetzt aber biegen wir nach links ab und erreichen bald einen wunderschönen ebenen Weg durch felsige Wiesen. Immer wieder überqueren wir kleine Wasserläufe und Quellgebiete. Majestätisch erhebt sich rechts von uns der Belchen, währen wir linkerhand immerzu ins Tal hinabschauen können. Unter uns liegen die oberen Belchenhöfe wie Spielzeughäuschen, tief unten sehen wir das Dorf Neuenweg. Die Straße nach Schönau schlängelt sich hinauf zur Casa Alma und verschwindet dann links im Wald. Wenn wir diesen Weg erreicht haben, können wir gemütlich am oberen Talkessel entlang laufen. Wir haben jetzt keinen Anstieg mehr zu erwarten. Um wieder zur.Um wieder zur Casa Alma hinab zu gelangen, kann man entweder den beschriebenen Weg zurückgehen, oder man sucht sich einen Pfad über die Wiesen hinab zu den oberen Belchenhöfen. Es gibt mehrere Wiesenwege. Verirren kann man sich hier nicht, denn man sieht ja die Belchenhöfe und auch die Casa Alma immer wieder vor sich.

3. Aufstieg  zum Belchen von der Casa Alma aus

 

Wir folgen der Beschreibung zu den oberen Belchenhöfen und zum Panoramaweg. Dann gehen wir geradeaus stetig bergauf, bis wir auf eine Wegkreuzung treffen. Dort zweigen wir nach links ab und folgen den Hinweisschildern zur Belchenspitze. Der Weg ist nicht zu verfehlen. –Er schlängelt sich durch Wiesen und Gehölze bis hinauf zur Baumgrenze. Bäume und Büsche werden immer kleiner und zuletzt erreichen wir die runde Kuppe des Belchen mit dem Belchen-Gasthaus. Von dort gibt es noch einen Informationsrundweg hinauf bis zum Gipfelkreuz. Insgesamt dauert diese Tour je nach Kraft und Wanderlust ca. 2,5 Stunden – der eine braucht ein bißchen länger, der andere schafft es schneller. Wirklich gefährlich ist diese Tour nicht, man sollte aber doch festes Schuhwerk haben. Der Weg zurück dauert allerdings etwa genauso lange. Geröll und steile Stücke sind doch etwas tückisch und man sollte die Füße immer aufmerksam setzen.


4. Aufstieg zum Belchen von Schönau aus

In Schönau fährt man bei der Feuerwehr erst einmal das Sträßchen hinauf über Mutten, bis man auf eine alm-ähnliche Anhöhe kommt. Dort kann man an einer Weggabelung (bevor die Straße sich wieder abwärts senkt) das Auto am Straßenrand parken. Der Weg zum Belchen ist von dort aus beschrieben. Anfangs bewegen wir uns am Weidbuchenpfad entlang  - besonders beschilderte Prachtbuchen, die sehr ins Auge stechen. Insgesamt ist der Weg bis zur Belchenspitze 5 km lang. Es geht stetig bergauf, ist aber nicht außergewöhnlich schwierig oder steil. Über die obere Stuhlsebene gelangen wir dann in dichteren Wald. Hin und wieder hört und sieht man  auch die Belchenbahn in der Ferne, die von weiter rechts die wanderunlustigeren Touristen auf die Belchenspitze transportiert. Zuletzt erreicht man wieder die baum- und buschlose Rundkuppe des Belchens und die letzten Meter läuft man über schmale Wiesenpfade hinauf zum Belchengasthaus. Man könnte jetzt natürlich zur Casa Alma von dort aus hinabsteigen, da aber an anderer Stelle das Auto auf uns wartet, müssen wir den gekommenen  Weg zurücklaufen. Das ist aber nicht so langweilig, wie man denken könnte. Der Weg zurück mutet ganz anders an. Immer neue Ausblicke ins Tal oder hinüber zu den durch den Wolkenschleier zu erahnenden Alpengipfeln ist nochmal ein besonderes Wandererlebnis. Wenn amn dann das Auto erreicht hat, kann man der Straße  weiter folgen (also nicht zurück nach Schönau!) Man kommt dann nach einer sehr idyllischen Fahrt durch den Wald mit vielen Kurven zuletzt auf die Hauptstraße und biegt nach rechts ab Richtung  Böllen und Neuenweg

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